Ausstellungsnummer: 210
Künstler: Junge Kunst VI - Christiane Bergelt / Tobias Buckel - Malerei -

Junge Kunst VI

In der Reihe „Junge Kunst“ stellen Christiane Bergelt und Tobias Buckel, Schüler von Prof. Thomas Hartmann, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, ihre Arbeiten vor.
Christiane Bergelt nimmt Papierbögen als Malgrund. Diese werden z.T. zu großen Formaten zusammengeklebt und dann am Boden liegend bemalt.. Ihren Arbeitsprozess beschreibt sie so: „Die großen Pläne falte ich so, dass ein Raster entsteht…Ich lege dann Wege auf dem Papier zurück und kann dann malerische Vorgänge besser überblicken und beschränken…“
So wird für sie die Vorstellung eines Bildes aus kürzester Distanz umgesetzt, das Ergebnis aber erst beim Hängen sichtbar.

Tobias Buckel behauptet in einem Katalogtext, „Farbe und Komposition interessieren mich nicht.“ Diese Aussage ist natürlich zu relativieren, da seine Bilder in klassischer Maltradition sich präsentieren. Ihn interessiert jedoch viel mehr der Entstehungsprozess, die Ausarbeitung des Themas, das Ergebnis. Er fasst dies folgendermaßen zusammen: „Was erzählt mir die Oberfläche? Wo ist die Schnittstelle zwischen Malerei und Inhalt?“
Auf diesem Hintergrund beschäftigt er sich mit Dingen und Personen, die er in der Welt vorfindet – Jacken, Innenräume, Ausschnitte aus bestimmten Szenen und Teilausschnitte von Dingen.