Ausstellungsnummer: 266
Künstler: Gerda BIER Skulpturen - Materialcollagen

„ Gerda Bier, geboren 1943 und Trägerin des Erich-Heckel-Preises, gehört zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten Süddeutschlands. Seit ihrer Studienzeit an der Akademie für Werkkunst und der Hochschule der Künste in Berlin (1967 – 76) arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. In den nunmehr fast 50 Jahren künstlerischer Arbeit ist ein in sich schlüssiges Werk entstanden, das große Eindringlichkeit, Ernsthaftigkeit und Relevanz kennzeichnet. Konstitutiv für ihr Schaffen ist das Collagieren mit unterschiedlichsten Materialien. In ihren Arbeiten befasst sie sich mit existenziellen Erfahrungen und Befindlichkeiten. Im Mittelpunkt steht der Mensch, zeichenhaft verknappt auf archetypische Grundformen: aufsitzende, stehend, liegende oder thronende Figuren, oft auch Torsi, die streng und klar konzipiert und auf den Kern des Körpers reduziert sind. Ihre bevorzugten Materialien sind Holz und Eisen, die deutliche Zeit-und Gebrauchsspuren tragen und so den Figuren ihr eigenes „Gedächtnis“, ihren zeitlichen Abdruck einschreiben.“

Text Joachim Haller M.A. zur Ausstellung Gerda Bier, Figur und Gehäus – vom Gedächtnis der Dinge 2.6. - 26.8.2018 in der Galerie im Prediger Schwäbisch Gmünd

Vernissage 18.11.2018, 11 - 13 Uhr, die Künstlerin ist anwesend

26.12.2018 Führung und Künstlergespräch mit Gerda Bier, 15.00 Uhr